Folge 72: – Same Love, Different Rules – Wie Kultur unsere Beziehungen prägt
Shownotes
Was bedeutet Heimat, wenn man zwischen verschiedenen Kulturen aufwächst? Und was geschieht, wenn in einer Beziehung nicht nur zwei Menschen, sondern auch unterschiedliche Werte, Traditionen und Rollenbilder aufeinandertreffen?
In dieser Folge von „TANTRA TO GO“ spreche ich mit Hugo (sein Name wurde geändert), einem jungen Mann mit multikulturellem Hintergrund. Wir sprechen über Identität und Zugehörigkeit, über verschiedene Vorstellungen vom Mann- und Frausein und darüber, warum kulturelle Unterschiede in einer Partnerschaft sowohl Herausforderung als auch Bereicherung sein können.
Aus tantrischer Sicht beginnt echte Begegnung dort, wo wir den anderen nicht in unsere Vorstellungen pressen, sondern ihm mit Offenheit, Präsenz und Neugier begegnen. Es geht nicht darum, Unterschiede zu leugnen – sondern sie wahrzunehmen, voneinander zu lernen und gemeinsam eine Form von Beziehung zu entwickeln, in der beide Menschen ihren Platz finden.
Denn unabhängig davon, woher wir kommen und wie wir geprägt wurden, verbindet uns eine zutiefst menschliche Sehnsucht: Wir möchten lieben, geliebt werden, dazugehören und glücklich sein.
ZEIT FÜR LIEBE - Christine Janson ist Buchautorin und Intimitätscoach. Sie begleitet Frauen und Paare dabei, Lust, Nähe und emotionale Tiefe wirklich zu leben. Wenn du tiefer gehen möchtest, findest du alle Infos zu ihren Coachings und Kursen unter www.christinejanson.de
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen.
00:00:11: Ich bin Christine Jansson, ich bin Buchautorin, Tantralehrerin und Intimitätscoachin.
00:00:18: Ich begleite Menschen darin mehr Liebe, mehr Freude eine schönere Sexualität zu leben.
00:00:26: Und heute habe ich einen ganz besonderen Studio-Gast, und zwar Hugo.
00:00:32: Hugo hat schon mal ein Podcast mit mir gemacht.
00:00:35: Und zwar ging es darum vom Denken ins Spüren zu kommen... Das ist ja ein Thema was ganz viele Menschen beschäftigt!
00:00:44: Das Gedankenkarussell dreht sich jeden Tag und wie kann ich das abschalten?
00:00:50: Wie kann ich ins Fühlen
00:00:51: kommen?!
00:00:52: Und heute haben wir auch ein sehr spannendes Thema und zwar das Thema Heimat.
00:01:00: Zum Thema Heimat ganz kurz, es gibt ja... Wir sind ja eine multikulturelle Gesellschaft.
00:01:08: Das heißt, Heimat ist ein interessanter Begriff.
00:01:12: was Welche Schwierigkeiten, was passiert wenn Menschen zum Beispiel aus unterschiedlichen Beziehungen... ...aus unterschiedlichen Kulturen eine Beziehung
00:01:22: haben?
00:01:23: Weil jede Kultur hat einen anderen Background.
00:01:26: Hat andere Vorstellungen auch von Beziehungs- und.
00:01:30: Hugo Ich begrüße dich erst mal ganz herzlich!
00:01:33: Ich finde es toll dass du nochmal gekommen bist Und die Idee zu dem Thema Heimat und Multikulturelle Beziehung kam von dir, weil du ja selber einen interessanten kulturellen Hintergrund hast.
00:01:53: Magst du was dazu erzählen?
00:01:54: Was ist dein kultureller
00:01:56: Hintergrund?
00:01:57: Also erstmals meine Mama, die kommt aus Thailand.
00:02:02: Ja?
00:02:03: Meine Vater kommt aus Deutschland.
00:02:05: Ich selber oder wir als Familie sind jetzt auch nicht nur in einem Land geblieben, sondern wir sind auch mehrmals rumgereist.
00:02:17: Dadurch dass ich auch als Ex-Pat aufgewachsen bin, sind wir alle zwei bis drei Jahre haben das Land gewechselt und bin nun mal ein halbes Leben im asiatischen Raum aufgewachsen und das andere Leben quasi Late-teen-Ager, bisschen sehr wachsene Alter.
00:02:39: Riesang und Europäischer
00:02:40: Mann.
00:02:40: In welchen Ländern hast du denn gelebt?
00:02:47: Chronologisch!
00:02:48: Einfach mal so eine
00:02:49: Idee.
00:02:50: Die Hauptsicht aus die Südostrasiatische Seite also China, Thailand, Singapur, Australien, also Eurasien sozusagen, dann Europa Deutschland, Italien.
00:03:09: Für acht Monate auch mein Terran Iran
00:03:12: Wahnsinn!
00:03:13: Also schon sehr bunt gemischt
00:03:15: Aber wirklich?
00:03:16: Ich kenne viele Menschen aber so viele Länder.
00:03:19: also du hast da schon unheimliches Wissen und Erfahrungen kulturell mitbekommen.
00:03:26: das finde ich großartig Weil meine Idee ist ja, überall in der Welt ist Krieg oder so viele Orte und das ist so schlimm.
00:03:35: Und so schade!
00:03:36: Ja?
00:03:37: Weil wir sind letztendlich alles Menschen.
00:03:39: Ich finde es so toll, dass du in so vielen verschiedenen Ländern gelebt hast.
00:03:44: Wahrscheinlich hast du auch die Erfahrung gemacht.
00:03:47: Letztendlich trotz aller Unterschiede gibt's doch ganz viel Gemeinsames,
00:03:51: oder?!
00:03:53: Also ich denke man kann jetzt runterbrechen, dass Grundbedürfnisse Alleine per Definition heißt der Bedürfnisse was unabhängig vom Alter, vom Gender von einem kulturellen Hintergrund ist und einfach generell menschliche Grundbedürfnisse.
00:04:11: Und das merkt man relativ schnell also wenn man auch reißt dass er so diese Grundbedörfnisse wir
00:04:18: alle haben.
00:04:19: Wie zum Beispiel, was würdest du jetzt so sagen?
00:04:22: Was sind die Grundbedürfnisse, die du überall auf deinen Reisen oder in deinen Ländern, wo du gelebt hast wieder vorgefunden hast.
00:04:30: Es ist natürlich nur meine Meinung und das, was ich für mich gesammelt habe und erkenntnis gefunden hab oder anerkenntnisgesammelt haben sicherlich überschneidet sich auch teilweise mit der psychologischen Definition von Grundbedurfnissen.
00:04:46: aber basically würde ich mal sagen, kann man das unterteilen in innere Grundbedürfnisse äußeren.
00:04:57: Die typischen wäre vielleicht Zugehörigkeit wäre eine Sache der Wunsch nach Zugehöhrigkeit dass man Teil von etwas ist bis jetzt in Form einer Kommune ist eine Community eine Familie Freunden etc.
00:05:18: auch beruflich.
00:05:19: Dann gibt es auch die Health, also die Gesundheit.
00:05:27: Ganz wichtig!
00:05:27: Ohne den Körper geht gar nichts absolut.
00:05:33: Dass dem Körper gut geht und dass man sich ernährt, dass man schläft, Sport treibt, sich vertält
00:05:42: usw.,
00:05:45: dann auch ein größter Grad an Autonomie.
00:05:49: Ich will jetzt nicht sagen Freiheitsgefühl, aber dass man eine gewisse Selbstwirksamkeit hat oder das Gefühl einer Selbstwirksamkeit.
00:06:01: Dass man eigene Ziele setzen kann auch die nachgehen darf.
00:06:08: Das sind so diese drei Spaten.
00:06:09: Da gibt es jetzt Spaß, nennt man das auch Spiel und Spaß?
00:06:13: Dass man das erleben darf, dass man lachen
00:06:15: darf... Ganz wichtig!
00:06:17: ...spielen darf Fehler machen da von uns und so weiter.
00:06:24: Da gibt es sicher noch mehr, aber das sind jetzt erstmal die ersten, die mir zu einem fallen.
00:06:30: Das Grundbedürfnisse
00:06:31: an.
00:06:31: Absolut!
00:06:32: Mir fällt natürlich Tantra-Lehrerin das Thema Liebe ein.
00:06:37: Ich glaube, auch das ist sicherlich ein Grundbedürfnis aller Kulturen.
00:06:42: Sie wünschen sich eine Partnerin oder einen Partner oder auch eine Familie gründen für sehr viele Leute.
00:06:49: und damit sind wir jetzt auch beim Thema Tantras Beziehungen.
00:06:54: Also ich finde es so spannend dass du so eine reiche Erfahrung hast und auch feststellen dürftest viele gleich Gemeinsamkeiten, vieles Gleiches auch ist in den verschiedenen Ländern.
00:07:07: Wie ist das?
00:07:08: Weil du bist ja sehr erfahren wenn du jetzt eine Partnerin hast die aus einem ganz anderen Land kommt gab es da schon mal Konflikte weil ihr vielleicht unterschiedliche Vorstellungen von Beziehung
00:07:19: hattet?
00:07:21: Ja sicherlich ist auch sehr subtil nur ansierte Unterschiede, die man jetzt erst mal nicht direkt einordnen kann.
00:07:31: Also ich hatte auch irgendwie Partnerschaften gehabt von einer Partnerin, die aus Kazakhstan kam oder Italien und oder Korea Und da merkt man dann schon dass... Ja das Interessante ist ja dass man ja aufwächst in einer Kultur und ein gewisses Musterverhalten sich aneignet.
00:08:03: Dass man es mehr mit der eigenen Identität assoziiert, ist ja oft auch eine Art Fremdbezogenheit bezüglich die Gesellschaften, der man aufwächst.
00:08:11: Dann eignet man sich halt gewisse kulturelle Werte an.
00:08:16: Und man ist aber nichts nicht bewusst sondern erst bewusst wenn man dann zusammenlebt oder irgendwo im anderen Raum ist wo andere gesellschaftliche Werte stattfinden und man dann die Differenzen verspürt.
00:08:31: Auch wenn man dir erst mal nicht richtig einordnen kann, in Bezug auf meine Partnerschaften... Klar!
00:08:36: Also es ist jetzt der Wunsch nach auch Privatsphäe- was heißt Privatsphase?
00:08:44: Irgendwie verändert sich da der Radius habe ich auch gemerkt zum Beispiel stereotypischerweise.
00:08:50: auch in Italien ist auch so die Idee von Privatsphäre noch mal was anderes.
00:08:55: Es wird vielmehr miteinander geteilt, es werden viel mehr Emotionen gezeigt.
00:08:59: das lässt sich auch in der Sprache andeuten und auch wenn wir auf Englisch uns enthalten haben hatte sie eine leichte andere hat sich auszudrücken
00:09:09: ja
00:09:09: und...
00:09:11: Was war der Unterschied in der Ausdrucksweise?
00:09:14: Naja viel metaphorischer emotionaler, irgendwie eloquenter wenn es halt darum ging irgendwie Emotion auszudrücken auch Worte dafür zu finden.
00:09:35: und ja also ich meine das ist so interessant dass auch jetzt mal sich dann noch in Italien habe ich gemerkt dass ich da ein bisschen Steifer Wirke und... Das ist ja sehr klassiker.
00:09:52: Irgendwie der typische Deutsche, der dann irgendwie so ein bisschen trocken darüber kommt auch wenn ich das nicht desgefündigt habe.
00:09:59: aber wenn ich dann einmal Italien bin, dann spüre ich nochmal mehr diese Differenz.
00:10:03: Leer die Andersartigkeit!
00:10:04: Ist interessant dass du Italien erwähnt, sie hat da auch mal einen italienischen Freund.
00:10:08: Da ist eine andere Art zu reden.
00:10:10: Und das ist wie Blume, die Sprache.
00:10:14: und bis man dann zum Punkt kommt, es dauert!
00:10:17: Und ich als Deutsche war da manchmal auch ungeduldig, weil ich habe meine ... was ich sagen wollte in einem Satz gesagt und der Andere hat halt Sehnsätze draus gemacht.
00:10:30: Der Bezug zu Familie und Freundschaften kann man so Erlebnisse teilen miteinander.
00:10:36: Der Klassiker ist auch mal... Man lebt Menschen ein, Freunde.
00:10:42: Ja!
00:10:42: Zu sich nach Hause?
00:10:44: Das habe ich ja auch schon gemerkt.
00:10:46: okay das ist halt die Gese einer... eine Geste die man zeigt um Liebe zu zeigen.
00:10:56: oder Zuneigung ist immer anders für jede Kultur.
00:10:59: Das finde ich was sehr interessantes.
00:11:02: und du hast da in deinen Freunden einen breiten Spektrum gehabt weil ich könnte mir vorstellen Eine Frau aus Korea, ich habe auch eine koreanische
00:11:09: Freundin.
00:11:10: Die hat einen ganz anderen Hintergrund als eine italienische Freundinn.
00:11:14: Was war der Unterschied zum Beispiel in Korea und Italien liebe Auszudrücken?
00:11:20: Also ich würde jetzt mal erst einmal pauschal sagen generell im asiatischen Raum was auch sehr buddhistisch veranlagt ist.
00:11:26: ob es tatsächlich buddhistische Rutzeln weiß ich nicht aber die Sache ist das was ich halt gemerkt habe generell.
00:11:33: wir haben das jetzt mal so unterteilt in den West-Ost.
00:11:35: okay ist die Idee nach Harmoniebedürftigkeit noch mal anders.
00:11:46: Alleine in der Sprache wird viel im Plural gesprochen, auch auf Koreanisch.
00:11:52: Wollen wir ein Kaffee trinken und nicht ich will einen Kaffe trinken willst du auch?
00:11:57: Das ist ja strukturell schon mal anders!
00:11:59: Ich als Subjekt, wenn dann kommst du... Wenn man das genauso ausdrückt auf Koreanische, wirkt man so ein bisschen egoistisch.
00:12:06: Der Punkt ist auch dieses dass man sich Klamotten teilt, das was man sich gleich anzieht zeigt irgendwie eine harmonische Stärke und das wird auch gesellschaftlich als tugendhafter wahrgenommen.
00:12:26: Und somit fällt dieses Individuum, das ich weiter raus versucht halt mehr zuzustimmen.
00:12:42: Generell auch im Alltag, um eine Harmonie zu finden.
00:12:46: Im Westen ist das Individuum ja sehr präsent und es zeigt ja auch irgendwo die individueller Mann ist, dass du ... Gesellschaftlich angesehener ist man.
00:12:58: Je lauter man ist, je mehr man eine eigene Meinung ausdrückt, je extravaganter man sich anzieht mit extravagantem Eich, dass man sich ein bisschen unterscheidet in der Alleinstellungsmerkmal
00:13:09: hat.
00:13:13: In Beziehungen hat er dementsprechend auch die wie man argumentiert und diskutiert was für eine Rolle Diskussion auch stattfinden.
00:13:23: Die Dynamiken dahinter sind sehr unterschiedlich und das muss man dann je beides auch respektieren, wenn ich dann als ja mit meiner koreanischen Partnerschaft damals zusammen war, habe ich auch die Erfahrung gemacht dass es... Ich kann nicht mit meinen westlichen Werten ankommen und da irgendwie eine Meinung aus hier rausdrücken wollen oder sowas und gleichzeitig Ja, ich muss es halt respektieren und dann halt auch dem auch Raum geben.
00:13:53: Und da muss man sich dann irgendwie auf eigene Artenweise entgegenkommen.
00:13:59: Dasselbe war dann auch mit meiner damaligen technischen Beziehung.
00:14:03: Habe ich auch selber gemerkt dass ich eher der zurückhaltende war... ...und mehr nach Harmoniebedürftigkeit hatte.
00:14:08: Sehr spannend!
00:14:10: Und dann wiederum sie sehr kon- nicht nach Konfrontation gesucht hat, aber sie ist auch teilweise nicht gebraucht.
00:14:19: Aber dadurch dass sie direkter war ... mit Direktheit meine ich sie jetzt vielleicht ein Impuls gehabt und die Emotion ist auch direkt ausgetrückt.
00:14:27: Impulsiver?
00:14:28: Ja.
00:14:29: Muss sich das ja auch respektieren.
00:14:32: Und plötzlich musste sie dann auch mal eine haben.
00:14:33: Dann haben wir uns halt genähert, irgendwo in der Mitte getroffen.
00:14:38: Wie alle haben mir eine andere Art, dadurch ja auch irgendwie Streit... Streitereien und Diskussionen irgendwie zu verarbeiten.
00:14:48: Und auch zu... Das deutsche Wort fehlt mir jetzt Negotiaten, also zu verhandeln?
00:14:54: Ja!
00:14:55: Wie verhandelt wird?
00:14:56: Aushandeln
00:14:58: ist ja auch so unterschiedlich.
00:14:59: Auch auf Professorinella-Basis beruflich ist ja interessant.
00:15:02: wenn man im International arbeitet mit anderen Kulturen muss man ja auch lernen wie vereinbart man das.
00:15:10: Ich finde das sehr spannend, weil du warst ja in unterschiedlichen Rollen.
00:15:14: Weil koreanische Kultur und italienische Kultur sind was Emotionen angeht und auch die Ausflugsweise sehr sehr unterschiedlich.
00:15:23: ich habe auch eine koreanischen Freundin und sie hat mir auch erklärt Das wird auch nicht gutgeheißen, Emotionen so zu zeigen.
00:15:31: Und das muss man erst mal wissen und wenn man das verstanden hat wie du es ja auch geschildert hast versteht der andere kommt aus einer Kultur wo man sich vielleicht auch erklärt und erzählt wie war's als ich zum Beispiel groß geworden bin weil ich einen strengen Vater gehabt.
00:15:47: Also diese Harmonie, du hast es sehr schön gesagt das Harmoniebedürfnis ist was Entscheidendes und eben sich auch als Individuum nicht so weit in Vordergrund zu stellen im Gegensatz zum Beispiel zur Südeuropa die sehr aufbrausend impulsiv sind.
00:16:02: da wird Liebe eben durch Leidenschaft und Emotionen ausgedrückt Und da warst du dann eher der zurückhaltende, auch zu sehen es gibt kein richtig oder falsch sondern jeder kommt aus einer anderen Richtung und dann ist jeder natürlich hat auch mal seine eigene Persönlichkeit.
00:16:20: Aber allein schon von den Kulturen gibt es Unterschiede und ich finde das so toll dass du das gemerkt hast oder eben versucht hast auch wer zu schätzen wo der andere herkommt Wahrscheinlich auch, weil du eben sehr vieles kennengelernt hast in deinem Umfeld als du im Groß geworden bist.
00:16:44: Gabs auch Schwierigkeiten, dass man gemerkt hat unsere Kulturen passen nicht zusammen?
00:16:54: Unsere Kulturenen passen nichts zusammen.
00:16:59: Na ja, also meine Herausforderung gibt es ja immer selbst innerhalb der selben
00:17:02: Kulturene.
00:17:04: Das sowieso!
00:17:10: Natürlich gab es ja zwei für, aber ich habe da jetzt nie... Ich bin jetzt nie davon aus.
00:17:18: Also ich gehe immer davon aus dass man da irgendwo eine gewisse Adaptei- ...Tabilität, Adaptiertheit.
00:17:32: Ich weiß nicht, was das
00:17:32: Wort ist.
00:17:33: Das auf Deutsch versteht's auch nicht!
00:17:36: Anpassungsfähigkeit?
00:17:37: Anpassungspfähigkeit,
00:17:38: genau.
00:17:38: Mir merkt man, sie sind ja anpassungswähig und ich finde es spannend, der auch mit Kultur ist ja so... Was ist eine Kultur am Ende?
00:17:45: Eine Person mag vielleicht aus einer Kultur kommen weil die dort geboren ist aber dann größtenteils des Lebens auch woanders gelebt hat, schau mich an.
00:17:53: Es ist meine Kultur, ich weiß es nicht Genauso bei vielen anderen Menschen ist auch die eigene Kultur oder die eigene Identität, diese Fluide, die verändert sich.
00:18:12: Die ist nicht fest im Stein gemeistert, die Identität und ich kreibe jetzt nicht von äußerlich sondern wirklich die innerlichen Werte Selbst äußerlich, wenn man sich auch und passt mit der jetzigen Kultur in der man gerade ist aus dem Wunsch der vielleicht einer gewissen Zugehörigkeit.
00:18:32: Demnach kann ich stelle ich mir diese Frage nie passen unsere Kulturen nicht, sondern ich versuche dann die Person auch einfach nur erst mal als Person aufzunehmen.
00:18:41: Ja!
00:18:42: Mit verschiedensten Wetterbedingungen im Körper und diese Wetter-Bedingungen sind Erfahrungswert und Aneignung, die diese Person gesammelt hat.
00:18:54: Und fertig!
00:18:56: Und dem vielleicht kann man halt erkennen über die Zeit.
00:19:02: Je mehr man eine Person kennt lernt... Das kann man alles gar nicht so richtig theoretisch irgendwie aufgreifen.
00:19:09: Wenn ihr nur wenn die... Also man braucht da... Man muss durch verschiedenste Situation mit dieser Person durchgehen und erleben.
00:19:21: Und dann irgendwie zu schauen, okay wie fern überschreien sie sich da gewisse Werte?
00:19:28: Wie fern kann man sich denn die anpassen und so weiter.
00:19:31: also Das stimmt, was du sagst.
00:19:34: Also das Individuelle ist natürlich das Allerwichtigste und in dem Moment wo eine Beziehung schon zustande kam war ja irgendwo auch so ein Konsens oder sowas ähnliches auch da.
00:19:44: aber ich stelle es mir zum Beispiel schwierig vor Es gibt ja manche Kulturen wo Männer und Frauen ganz bestimmte Rollen zugesprochen werden.
00:19:54: Ja also wenn zb.
00:19:56: Katjes, dann weiß ich jetzt nicht.
00:19:58: Aber wenn z.B.
00:19:59: eine Frau von dir erwarten würde, du bist der Mann und musst für alles zahlen?
00:20:03: Du musst mich versorgen!
00:20:04: Dann wäre es vielleicht so, wie ich dich erst mal einschätze... ...wäre vielleicht jetzt nicht ganz dein Ding
00:20:10: oder?!
00:20:10: Ja genau.
00:20:11: Also ähm... Ich glaube, ich hatte bisher nie so starke Diskrepanzen.
00:20:21: Und hatte das Glück, aber ich weiss nicht.
00:20:25: dass ich eigentlich in Beziehungen war, wo da auch eine sehr starke Offenheit war.
00:20:33: Was auch Männer-Frauenrollen eingegangen.
00:20:38: Und man vor allem die Motivation hatte, gemeinsam die aufzubrechen und immer wieder zu hinterführen.
00:20:48: Vielleicht habe ich auch ein gewisser Maßen Menschen gesucht, die vielleicht so einen Mindset... Mit denen ich so ein Mindset teilen kann.
00:20:58: Dadurch ja auch, da ich ja tendenziell immer nach Perspektiven verschiedene Perspektivensuche mit einer gewissen Offenheit und Neugier irgendwie auf den Menschen zugehen oder auf Erfahrungen oder durch die Welt glaube ich treffe ich dann auch dementsprechend Menschen, die das dann schätzen und auch wieder geben.
00:21:22: Und somit Ist man irgendwie nur ein Dynamik, wo man halt sich irgendwie angleicht.
00:21:27: Aber auch mit einer gewissen Offenheit in Sachen hinterfragt, Musterdenken hinterfragt, Rollen... aber grundsätzlich ja das was du sagst, so dass habe ich auch bei Freunden miterlebt, wo teilweise da eine sehr starke und sehr scharke Kontrast ist, so eine Diskopanz Und dann bricht auch ganz oft die Beziehung auf der
00:21:50: Ebene
00:21:52: ist, glaube ich dann halt eine Frage des eigenen Willen.
00:21:56: Inwiefern man da irgendwie auf ein Kompromiss eingehen möchte?
00:22:01: Entweder das oder man gesteht sich vielleicht auch wirklich ein mit dem Menschen passig nicht zusammen weil vielleicht durch die unterschiedlichen kulturellen Vorstellungen das Bild dass jeder von Mann und Frau gemacht hat, vielleicht einfach nicht zusammenpasst.
00:22:18: Und dann ist vielleicht durch Kompromisse gar niemand glücklich am Ende.
00:22:22: Manchmal ist es dann auch mutiger zu sagen wir passen halt einfach nicht zusammens.
00:22:26: Ja?
00:22:26: Dann ist man glücklicher mit jemandem Dünneähnliche.
00:22:29: Weil er so wie du das ja instinktiv eigentlich immer gesucht hast.
00:22:33: Trotzdem hast Du ja gesagt, Du hast Unterschiede feststellen können.
00:22:36: zum Beispiel Deine italienische Freundin war emotionaler Impulsiver Familie war irgendwie ganz wichtig.
00:22:44: Das heißt, es ist ja auch was sehr bereicherndes mit einem Menschen aus dem ganzen anderen Kulturkreisen eine intime Beziehung zu haben.
00:22:52: Weil wir lernen ja auch ganz viel oder?
00:22:54: Was hat das mit dir gemacht so viele unterschiedliche Beziehungen aus unterschiedlichen Kulturkreisen
00:23:01: zu haben?
00:23:05: Was habe ich mir damit gemacht?
00:23:09: Ich muss mal kurz überlegen... Das kannst du ja
00:23:11: noch mal schneiden.
00:23:13: Nein, lass dir ruhig sein zu überleben!
00:23:15: Die Pausen sind auch wohl... Ich weiß es nicht,
00:23:18: ich weiss
00:23:18: es nicht.
00:23:19: Da hat sie ja auch ganz gut Game gemacht.
00:23:22: Gar nichts.
00:23:22: Außer dass ich mir ein größeres Bild ausmalen kann und vielleicht eine gewisse, vielleicht mehr Empathie zeigen kann, ob das besser einordnen kann?
00:23:48: Mehr Verständnis.
00:23:51: eine gewisse Toleranz.
00:23:58: Ja, auch von meiner Seite aus dadurch eine Anpassungsfähigkeit.
00:24:08: Das finde ich sehr schön!
00:24:11: Aber das war bei mir persönlich jetzt sowieso schon mein Leben lang.
00:24:14: Dadurch dass ich sechsmal die
00:24:16: Schule gewechselt habe
00:24:18: und erst mal hochrechnen zwölf Jahre, sechs Mal, dass alle zwei Jahre reich ineinander in Klasse wird.
00:24:22: Wahnsinn!
00:24:24: Das ist anstrengend.
00:24:26: Er wird immer wieder in einen
00:24:27: neuen Raum geworfen,
00:24:29: mit Kindern aus verschiedensten Kulturen, neue Sprache und ich glaube mein Survival-Skill war Anpassungsfähigkeit, so ein bisschen wie ein Familion sein.
00:24:44: Ja das finde ich was sehr Wertvolles als sich anpassen zu können.
00:24:49: Du bist ja jetzt noch um einiges
00:24:51: jünger
00:24:51: als ich.
00:24:52: Ich habe zum Beispiel festgestellt dass im Laufe meiner Lebensphase ich sehr unterschiedliche Kulturen bevorzugt habe.
00:24:59: Ich hab zum Beispiel früher ... waren's südländische Männer für mich, Südeuropäer.
00:25:04: Leidenschaft!
00:25:04: Das war mein Lebenserlegsjahr.
00:25:08: Das hat sich dann irgendwann ein bisschen verändert weil Leidschaft ist toll aber hat auch ein paar Nachteile.
00:25:15: Manchmal ist es auch schön wenn man einfach logisch miteinander diskutieren kann und so eine Einigung kommen kann.
00:25:24: Ja, es verändert sich auch im Laufe des Lebens.
00:25:26: Weil ich glaube jede Kultur bringt ein Geschenk mit.
00:25:30: Und etwas was uns irgendeiner bestimmten Lebensphase vielleicht gut tut oder vielleicht auch fehlt und das können wir über den anderen dann vielleicht auch erleben.
00:25:39: Und irgendwann ist das Thema dann vielleicht erlebt die Lektion gelernt und dann kommt vielleicht eine ganz andere Kulturkreise
00:25:46: auch dran.
00:25:48: Das ist spannend!
00:25:49: Irgendwann besuchen wie ja immer nach dem familiar, also nach dem Vertrauten.
00:25:58: Und auch gleichzeitig ist da auch eine gewisse Neugier nach dem anderen noch den neuen und irgendwo es immer wieder so ein Angleichen oder eine Wechselwirkung zwischen diesen beiden.
00:26:12: Ich glaube jede Person die man da irgendwie trifft, irgendwo passierte interne Prozesse wo genau diese beiden dieses Abgleichen von diesen beiden Faktoren.
00:26:23: Was ist mir vertraut und was ist jetzt neu?
00:26:25: Ich glaube, das ist dieses Zusammenspiel aus beinem, was irgendwie super interessant ist.
00:26:28: Was natürlich beim kulturellen Unterschied erst mal das offensichtlichste
00:26:33: ist.
00:26:36: Wo würdest du für dich denn sagen, was ist Heimat für dich?
00:26:40: Weil das war ja der Ausgangspunkt eigentlich zu unserem Gespräch!
00:26:46: Durch mein Hintergrund würde ich nicht Heimat-Worts spezifisch machen, definieren.
00:27:00: Würde ich Heimat für mich erstmal definieren?
00:27:04: Würde jetzt mal so definieren dass Heimat ein Zustand ist mit dem ich mich identifizieren kann.
00:27:14: Punkt!
00:27:15: Okay das kann man jetzt irgendwie... Das muss man auch erst mal ausdefinieren.
00:27:22: Was heißt überhaupt Identität?
00:27:25: Und irgendwo, wenn ich davon überzeugt, dass Identität keine Konstante ist... Es ist fluider, das habe ich ja vorhin auch angedeutet.
00:27:35: Wenn man jetzt nur auf die physischen Merkmale geht okay, das ist das Gesicht.
00:27:40: Das ist das physische Merkmal, wie man aussieht.
00:27:44: Ja, vom Haut und so weiter Das sind so diese Oberflächlichkeiten, die aber auch richtig sind
00:27:49: irgendwie.
00:27:49: Ja.
00:27:50: Die physischen, das ist dann die ersten Eindrücke, die man hat.
00:27:52: Wenn man sich im Spiegel sieht, sieht man das von anderen, die ich sehe.
00:27:55: Das sind die ersten eindrücken, wie man sich ankleidet.
00:27:57: Ähm... ja.
00:28:02: Das zweite ist dann ein bisschen komplizierter und ... Ich glaube, dass es dann ... Das sind solche sociologisch-psychologischen Faktoren dann also quasi deine Umwelt.
00:28:13: Das ist halt ja das fremdbezogene.
00:28:15: Also Wo befinde ich mich gerade?
00:28:18: Wo bin ich aufgewachsen, was ist meine Umwelt?
00:28:20: mit wem bin ich auch aufgewachsen?
00:28:22: Familie Freunde etc.
00:28:25: Und die Zeit, die man dann noch verbringt Mit den Menschen um sich herum Das ist diese Fremdbezogenheit.
00:28:37: damit identifiziert man sich auch oder mit der Community Kann auch ein spiritueller oder eine religiöse Komponente haben, ist natürlich auch wichtig.
00:28:51: Und ich glaube da gibt es also gewisse Spaten die auf jeden Fall Identität erst mal so definieren.
00:28:58: Das ist ja genau so in den Beruf und Religion.
00:29:01: Die Community in der man lebt, die Mitmenschen mit denen man aufwächst und Zeit verbringt, Partnerschaften etc.
00:29:08: Diese soziale starke soziale Komponentin Ist sehr gekoppelt mit Identität.
00:29:15: So aber was passiert wenn dass immer wieder
00:29:18: wechseln.
00:29:19: Sie verändert sich bei dir!
00:29:21: Man lebt man sich, glaube ich auch so ein bisschen... Man weiß nicht wirklich wer man
00:29:24: ist.
00:29:25: War das bei dir auch
00:29:26: so?
00:29:26: Ja, es war noch.
00:29:28: Es ist schwierig.
00:29:29: Ich habe da keine Antwort zu.
00:29:31: Außer die Erkenntnis okay, es ist irgendwo fremdbezogen und das ist auch ok so aber was setzt es dann?
00:29:41: verbaust du mich?
00:29:43: Dass ich ja dann kultiviere und pflege spielt eine sehr wichtige Rolle, um dann noch die Identität zu pflegen und somit auch ein Heimatgefühl zu haben.
00:29:51: Das wäre so diese logische Schlussfolgerung.
00:29:54: D.h.,
00:29:54: was mag ich mit pflegeln?
00:29:57: Die Freundschaften, die Partnerschaften... ...die Familie!
00:30:01: Die Menschen, die um einen herum sind,... ...die man noch liebt.
00:30:06: das zu ppflegen und über die Zeit hinaus dann noch zu kultivieren entsteht somit auch eine stärkere Identität, weil es ja verknüpft ist mit dieser sozialen Zugehörigkeit.
00:30:21: Das ist mein Erkenntnis halt und immer wieder on the run zu sein, erkunden zu gehen das andere zu erleben.
00:30:30: Ich glaube man verliert sich da so ein bisschen.
00:30:32: Es ist schön aber es ist nicht nachhaltig wenn es halt darum geht Heimat zu verspüren.
00:30:38: Und sicherlich kann man es auf nach hoch spirituellen oder intellektuellen Art sagen, okay das Heimat ist immer und überall egal wo ich bin.
00:30:49: Weil mein Radius so groß ist dass sich die ganze Welt jede Ecke als Heimat sehe aber das wirklich zu spüren... Ich glaube dann um sowas zu spühlen wirklich unser Leben ist es schwierig.
00:31:08: Das wäre so des
00:31:09: eigentlich
00:31:09: so das Ziel im Tantra.
00:31:11: So eine starke Liebe zu entwickeln, dass die eben nicht mehr gebunden ist auf irgendwelche Personen sondern die Liebe zu allem... Die Verbundenheit zu allem zu fühlen auch zu allen Menschen aber wie du schon gesagt hast das wirklich innerlich zu spüren und zu verkoppeln.
00:31:28: Das ist ein langer Weg.
00:31:31: Aber du hast was sehr Schönes gesagt am Anfang als ich dich gefragt habe über Heimat.
00:31:34: Du hast gesagt es ist ein Zustand in Inneren Und das hat total mit mir resoniert, weil ich glaube all das was man im Inneren findet.
00:31:46: Das ist letztendlich die einzige Stabilität, weil das äußere... kann sich ja permanent ändern.
00:31:52: Ja, das hat man nicht
00:31:55: mit den ganzen Naturkatastrophen und Feuer überall.
00:31:58: Das Äußere kann dir so schnell genommen werden auch oder die Kriege.
00:32:02: aber ich glaube wenn wir dahin kommen dass wir die Heimat in uns selbst fühlen als einen Zustand der inneren Ausgeglichenheit zu Friedenheit auch der Liebe, der Liebe zu uns selbst oder zu anderen.
00:32:16: Dann ist das wirklich eine Stabilität die ganz von innen herauskommt und dann kann man glaube ich auch diese Unterschiede... Und wir werden ja immer mehr konfrontiert dass wir eine Welt sind.
00:32:29: Wir wollen alle ähnlich, wir wollen glücklich sein letztendlich!
00:32:32: Ich glaube wenn wir das verstehen können, dass es nicht darum geht dem anderen was wegzunehmen sondern dass wir uns alle als große Familie sehen Dann glaube ich, dann wären wir so einen riesigen Schritt weiter in unsere Entwicklung in der Menschheit.
00:32:48: Ja, total.
00:32:50: Ich glaube auch dass diese ganzen Themen jetzt davor auch irgendwie angeschnitten haben mit... Was heißt Heimat?
00:32:55: Was ist Identität und was sind die...?
00:32:58: What are the commonalities?
00:33:01: Also was sind Sachen, die alle Menschen miteinander teilen ganz unabhängig von Kultur, Alter oder Gender?
00:33:10: und so weiter.
00:33:13: Ich glaube, das ist irgendwie alles miteinander verbunden.
00:33:15: Das heißt zum Beispiel wenn diese Grundbedürfnisse, die menschlichen Grundbedüffenden nicht gedeckt sind dann ist es schwierig auch generell diese innere Stabilität zu haben erst mal eine Identität zu habe und somit veröffentlicht man sich dann auch heimatlos.
00:33:35: Und das ist alles miteinander.
00:33:39: Gibt es da, glaube ich ein Fundament an dem man arbeiten kann und das ist ganz orts- und kulturunabhängig?
00:33:48: Das sind diese Grundbedürfnisse.
00:33:50: Und zudem natürlich auch so eine Zugehörigkeitsgefühl essenziell ist und inherent.
00:34:00: Was heißt das, dass ich Teil von etwas bin?
00:34:03: Da gibt's ganz verschiedene Wege!
00:34:09: Wie fühle ich mich dann auch Teil von Etwas?
00:34:13: Das heißt ja auch, dass man nicht nur passiv ist und irgendwie auch aktiv zu beiträgt.
00:34:19: Und das finde ich ein Buddhismus auch ganz interessant.
00:34:24: Meditation ist nicht die Antwort auf alles!
00:34:27: Dass man eine gewisse Mindfulness pflegt und dann einen Effekt allen gegenüber verspürt und auch wertschätzt mit einer gewissen Demut und Respekt.
00:34:39: aber es hat doch nicht alles Was ich irgendwie auch gelernt habe in der buddhistischen Schule, als ich mal mit einem Menschen gesprochen habe.
00:34:46: War das man... ist auch ein wichtiger Punkt, dass man aber auch aktiv zu beiträgt.
00:34:51: Das war nicht interessant.
00:34:53: Zu helfen.
00:34:54: Mit etwas
00:34:55: zurückzugeben!
00:34:56: Das ist mir nicht ganz wichtig.
00:34:58: Oder eben auch einfach dieser Respekt, den anderen sein lassen zu können wie er eben auch ist und ich glaube das ist was entscheidendes auch wenn wir eben einen Partner haben der aus einer ganz anderen Kultur kommt und statt den verändern zu wollen dass wir ihn erst mal sein lassen können.
00:35:15: Ich glaube, es ist schon deres Ende jetzt unseres Podcasts.
00:35:19: Ja?
00:35:22: Ich danke dir!
00:35:23: Du machst mir so eine Freude und ich finde das spannend was du zu erzählen hast und dein Background ist Wahnsinn.
00:35:30: Ganz lieben Dank dass du heute dabei warst.
00:35:32: Danke.
00:35:33: Und ich danke euch fürs Zuschauen und wünsche euch eine wunderschöne Woche und bis
00:35:40: zum nächsten Mal.
00:35:41: Tschüss.
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